Dr. Johann Bertha
Sein Vater war Bauer und Stiefelmacher. Johann Bertha besuchte sechs Klassen des Gymnasiums in Güns und zwei Klassen des Lyzeums in Raab. Er wurde in das dortige Priesterseminar aufgenommen und 1844 zum Priester geweiht. Weitere Studien betrieb er in Budapest, wo er 1848 zum Doktor der Theologie promoviert wurde. Er war Archivar der bischöflichen Kanzlei, Zeremoniar, Studienpräfekt und Religionsprofessor. 1849 wurde er Pfarrer von Mannersdorf, 1857 Dechant und Schulinspektor des Dekanats Lutzmannsburg. 1873 wurde er Domherr in Raab, Diözesan-Oberschulinspektor und 1890 Dompropst.
In Steinberg ließ Bertha einen Lourdes-Altar errichten. Er gilt als der Gründer des Steinberger Schwesternklosters und stellte das Stiftungskapital zur Verfügung. 1998 wurde der Platz vor dem Kloster „Domherr-Bertha-Platz“ benannt und ein Denkmal errichtet.
